
Aus einer kleinen Siedlung am Ufer des Tibers entstand eine der mächtigsten Zivilisationen der Geschichte: das Römische Reich. Rom prägte Kultur, Wirtschaft und Technik weit über seine Grenzen hinaus. Dieser Einfluss reicht bis in die Gegenwart: im Recht, in der Sprache und sogar in dem Zeichensatz, mit dem diese Zeilen zusammengesetzt sind.

Das Rundpanorama zeigt den feierlichen Einzug Kaiser Konstantins in Rom nach seinem Sieg über Maxentius an der Milvischen Brücke im Jahr 312 n. Chr. Die wissenschaftlich rekonstruierte Stadtansicht entfaltet das antike Rom auf dem Höhepunkt seiner baulichen Entwicklung: Triumphzug, Tempel, Foren und das alltägliche Leben der Metropole werden zu einem einzigen, umlaufenden Stadtbild verbunden. Das Werk entstand 1888 nach Entwürfen der Münchner Professoren Josef Bühlmann und Alexander Wagner und zählt zu den bedeutendsten historischen Panoramen des 19. Jahrhunderts.Das Gemälde war als begehbares 360°-Rundpanorama konzipiert. Es maß etwa 15 Meter in der Höhe und rund 120 Meter im Umfang, was einer bemalten Leinwandfläche von ungefähr 1.800 m² entsprach. Die vollständig farbig ausgeführte Darstellung wurde zunächst in München und Berlin gezeigt und später unter anderem auf der Earl’s Court Exhibition in London ausgestellt, wo sie als eine der großen Attraktionen der Ausstellung beworben wurde.

Diese Sammlung zeigt Portraitbüsten der frühen römischen Kaiser bis zur Reichskrise des 3. Jhd. Verschiedene Nebenkaiser oder Gegenkaiser wurden nicht berücksichtigt.Fotos von:Marie-Lan Nguyen,Didier Descouens,Carole Raddato (Following Hadrian),Bibi Saint-Pol,Mark Landon, Stefan Koch und Daniel Martin,Metropolitan Museum New York (The Met)Die genaue Lizensierung ist in der Detailansicht zu finden.